Klassische Massage

Die klassische Massage gehört zu dem Oberbegriff "Physikalische Therapie", zu der auch die manuelle Lymphdrainage, Bindegewebsmassage und die Fussreflexzonentherapie gehören. Die zweieinhalbjährige Ausbildung zum staatlich anerkannten Masseur und med. Bademeister ist gesetzlich geregelt und die Berufsbezeichnung geschützt.

Ziele der klassischen Massage

Die Massagetherapie zeigt mechanische, neurophysiologische und psychische Wirkungen. Ziel einer klassischen Massage ist es, allen drei Bereichen gerecht zu werden. In der Praxis für Krankengymnastik (Physiotherapie) und Massage "Morgenroth - Edenhofer" in Regensburg erwartet Sie kompetentes Fachpersonal.

Mechanische Wirkungen:

Durch Druck und Zug im Bereich der Haut, Unterhaut, Muskeln, Sehnen, Bindegewebe und Kapselbandapparat erfolgt eine direkte mechanische Wirkung. Dabei werden Nerven, Lymphgefäße und Blutgefäße mit eingeschlosssen.
Narben und Verklebungen (Adhäsionen) zwischen den unterschiedlichen Geweben können durch eine gezielte Massagetherapie gelöst werden.

Neurophysiologische Wirkungen:

Der Therapeut wird bei einigen Massagetechniken die Gelenke des Patienten während der Massage mitbewegen. Durch diese Bewegungen werden Impulse ausgesandt, die Bewegungsfühler (Propriozeptoren) und Schmerzrezeptoren (Nozizeptoren) in Gelenke und Muskulatur stimulieren. Diese hemmen so auf reflektorischem Weg die Schmerzwahrnehmung. Die Massage regt die Durchblutung an und steigert den Muskelstoffwechsel, somit können schmerzerzeugende Substanzen abtransportiert werden.

Psychische Wirkungen:

Bei vielen Erkrankungen innerhalb einer Rehabilitation ist oftmals die Regenerationsfähigkeit und Stresstoleranz herabgesetzt. Massagen entsprechen daher häufig dem Patientenbedürfnis nach menschlicher Zuwendung, wohltuender Ruhe und psychischer Entspannung.

Fazit:
Die klassische Massage wird eingesetzt zur:
Förderung der Durchblutung
Lockerung, Dehnung und Entkrampfung der Muskulatur
zum besseren Abtransport von Stoffwechselprodukten (Schlacken)

Anwendungsgebiete der klassischen Massage

Sie wird bei vielen Erkrankungen des Bewegungsapparates angewendet. Dies sind, um nur einige wenige zu nennen:
Morbus Bechterew, Morbus Scheuermann, Skoliosen, Lumbago, Schulter- und Hüftgelenksschmerzen, Myalgien und Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. Zur Nachbehandlung von Muskelverletzungen. Auch Sportler, vor allem im Leistungssport verwenden prophylaktisch (vorbeugend klassische Massage. Sie dient zur Vorbereitung der Muskulatur auf sehr starke Belastung, zwischendurch zur Lockerung und Entkrampfung (Detonisierung), sowie im Anschluss als Entmüdungsmassage.
Auch für Personen, die einer ständig einseitigen Belastung vor allem im Beruf, z.B. Friseure, Zahnärzte, Serviererinnen oder Fliesenlegen, ausgesetzt sind, ist eine klassische Massage von großem Nutzen. Sie dient hier vorbeugend vor schwerwiegenden Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Gegenanzeigen (Kontraindikationen)

Akute Bandscheibenvorfälle, Entzündungen von Nerven (Neuralgien) und spezielle Muskelerkrankungen (Myopathien) dürfen nicht mit der klassischen Massage behandelt werden.
Praxis für Krankengymnastik - Physiotherapie - Massage
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Abends zur späten Stund`die Oma mit dem Rollstuhl kummt.